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Oettinger Brauerei GmbH

Firma: Oettinger Brauerei GmbH
Ort: Oettingen, Deutschland
Branche: Brauerei, Lebensmittel
Mitarbeiter: 1080
Kunde seit: 2005
Kunde nutzt: REDDOXX Spamfinder als Spam- und Virenschutz

Bis 2007 hatte die Oettinger Brauerei GmbH an jedem ihrer bis dato sechs Standorte einen eigenen E-Mail-Server im Einsatz. Das bedeutete, dass jede Mail-Domain extra gewartet, gesichert und vor Malware geschützt werden musste. Bei dieser dezentralen Struktur hatten Spamversender natürlich leichtes Spiel, schließlich setzte jede Niederlassung isolierte Filter ein, das heißt, was in der Oettinger-Zentrale als unerwünschte Mail erkannt wurde, landete womöglich in der Mönchengladbacher Brauerei im regulären Postfach.

So war es für Oettinger logische Konsequenz, die E-Mail-Architektur zu zentralisieren, Gleichzeitig schaffte sich die Braugruppe einen Microsoft Exchange Server an. Dies war für die interne IT-Abteilung auch die passende Gelegenheit, das Sicherheitskonzept am E-Mail-Gateway zu überdenken. Das durch Judith Härtle angeführte IT-Team der Brauerei kam zu dem Entschluss, das leidige Thema Spam- und Viren-Abwehr von Grund auf neu anzugehen. „Wir wollten eine zentrale Lösung, bei der jeder E-Mail- Nutzer Zugriff auf seine Quarantäne-Ordner bekommt. Was für den einen Spam ist, ist für den anderen relevante Information”, beschreibt Härtle ihre damaligen Anforderungen. Der IT-Leiterin war bewusst, dass kein Spam-Filter perfekt funktioniert. Selbst bei den besten Systemen landen immer wieder Mails irrtümlich im Quarantäne-Ordner. Deswegen war es Härtle wichtig, diese E-Mails leicht wiederzubeschaffen: “Wir wollten, dass unsere User das selbst kontrollieren und beeinflussen können – ohne den IT-Administrator rufen zu müssen.”
Dies war wohl mit ein Grund dafür, dass sich die Oettinger Braugruppe gegen die völlige Auslagerung des E-Mail-Verkehrs an einen externen Dienstleister entschieden hat. Stattdessen hat sich der Kunde von seinem im benachbarten Nördlingen angesiedelten IT-Versorger, Kutzschbach Electronic, beraten lassen. Dieser, seit mehr als zehn Jahren mit der Brauerei geschäftlich verbunden, setzt selbst seit über drei Jahren den Spam-Filter von REDDOXX erfolgreich ein und agiert am Markt als einer der größeren Vertriebspartner des Security-Herstellers.

Das seit 27 Jahren bestehende EDV-Haus hat sich von Anfang an auf die IT-Anforderungen regionaler mittelständischer Unternehmen spezialisiert, und dessen Geschäftsführer Frank Söder hat Oettinger relativ rasch von den Vorzügen der Anti-Spam Appliance von REDDOXX überzeugt. Judith Härtle und ihr Team konnten den Spamfinder live in einer produktiven Umgebung testen und dabei die Funktionsweise und den Umfang der Lösung genauer unter die Lupe nehmen. Nach der vierwöchigen Testphase war die Entscheidung für REDDOXX nur noch Formsache.

Sie fiel Härtle und ihrem Team umso leichter, da Kutzschbach bereits mit der Umstellung auf Microsoft Exchange zugange war und nun der Schutz gegen unerwünschte Mails und Anwendungen auf dem Programm stand. Frank Söder erinnert sich: „Wer den Spamfinder einmal live getestet hat, sieht sofort, wie clever die Vorteile einer zentralen E-Mail-Management-Lösung mit individuell vom Nutzer einstellbaren Filtern ist. Selbst der wenig erfahrene Computernutzer weiß sehr schnell, wie er mit dem Spamfinder umgehen muss.- Die REDDOXX-Appliance wird zwischen Firewall und Mail-Server ins Netzwerk eingebunden, was den Mail-Server deutlich entlasten kann.

Nach der teilweise recht holprigen Umstellung der E-Mail-Infrastruktur auf Microsoft Exchange ist die Integration der REDDOXX-Appliance recht flott vonstatten gegangen. Nach anderthalb Tagen war der Spamfilter einsatzbereit. Dabei hat sich Oettinger für die SMB-Ausführung entschieden, die zum Sichern der 200 E-Mail-Postfächer an den inzwischen sieben Standorten der Braugruppe völlig ausreichend dimensioniert war. Aus diesem Grund hielten sich die Kosten für das Filterprojekt mit 6.000 Euro in Grenzen.

Eine empirische Studie der Universität Hamburg hat ergeben, dass E-Mail-Nutzer produktiver arbeiten, wenn sie Zugriff auf Quarantäne-Ordner und Blacklists haben. “Das können wir aus der Erfahrung heraus nur bestätigen”, meint dazu Rolf Wensing, bei REDDOXX für Vertrieb und Partnermanagement zuständig.

Schon kurz nach der Installation des Spamfinders ist der unmittelbare Nutzen für den Kunden deutlich sichtbar. Alle an Oettinger Mitarbeiter gerichteten E-Mails müssen erst einmal die REDDOXX Appliance passieren. Laut Judith Härtle hat sich die Anzahl der Spam-Mails in den Postfächern deutlich reduziert. Für einige der Oettinger-Mitarbeiter ergibt sich dadurch eine tägliche Zeitersparnis beim Bearbeiten ihrer Mails von 30 Minuten. Kein Wunder, dass man in dem Brauereiunternehmen mit der neuen Anti-Spam-Lösung zufrieden ist – auch was den nun verringerten Aufwand für die Administration des Mail-Servers betrifft. „Nachdem der Spamfinder in unsere IT integriert ist, läuft er einfach im Hintergrund mit. Unsere Admins müssen sich kaum noch um Spam-Probleme kümmern. Nach einer kurzen Einführung an ihren Rechnern managen die Nutzer ihre Mail Accounts jetzt weitgehend selbst” beschreibt Härtle die aktuelle Situation bei Oettinger.

Unmittelbarer Nutzen

Auch für das EDV-Haus Kutzschbach Electronic hat sich das Projekt bei Oettinger gelohnt. Neben einer zusätzlich gewonnenen deutschlandweit bekannten Referenz im Security-Umfeld hat der REDDOXX Partner auch neue Erfahrungen bei der Migration einer E-Mail-Plattform sammeln können, Und es „droht“ Folgegeschäft: Etwa die Verlängerung der Subscription des Anti-Spam-Dienstes, eventuell eine zweite Reddoxx-Appliance als Hot-Standby-Maschine. Auch zusätzliche in die bestehende Hardware integrierbare Softwareoptionen sind denkbar, etwa das REDDOXX MailDepot zum automatischen und gesetzeskonformen Archivieren aller E-Mails samt Anhänge.

E-Mails lassen sich über die REDDOXX Appliance auch verschlüsseln und natürlich wieder entschlüsseln, vorausgesetzt, die Software „MailSealer” zum sicheren Informationsaustausch ist dort installiert. Diese Anwendung ist kompatibel zum S/MIME-Standard. Bei Bedarf fügt sie dem elektronischen Brief auch eine rechtssichere digitale Signatur hinzu.